Klinik Niederbayern
Fachklinik für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin
 
 
 
 

KUR- & TOURISMUSMANAGERIN LEIPELT: EINSTUFUNG ALS FREIZEITEINRICHTUNGEN DURCH DIE BUNDESNETZAGENTUR NICHT HINNEHMBAR

Bad Füssinger Thermen bleiben auch im Winter offen

Bad Füssing - Die Gäste in Deutschlands und Europas übernachtungsstärkstem Kurort sollen auch im bevorstehenden Winter das heilkräftige Wasser in den Bad Füssinger Thermen weitgehend ohne Einschränkungen genießen können. Das sehen die aktuellen Pläne der Betreiber der drei Therme nvor. 
Ein Betrieb der Thermen, in denen Besucher eine Gesundheitswelt mit einer Wasserfläche von rund 12 000 Quadratmetern erwartet, ist demnach trotz steigender Energiepreise und einer möglichen Gasmangellage auch in diesem Winter weiter möglich. Dabei profitiert das Heilbad in Niederbayern, das jährlich rund 1,6 Millionen Gäste zählt, auch von einem natürlichen Standortvorteil: Das Thermalwasser strömt mit einer Temperatur von 56 Grad aus 1000 Metern Tiefe empor.  
  
100 000 Liter des mit einer speziellen Art an Sulfid-Schwefel angereicherten Heilwassers fließen Stunde für Stunde frisch, wirkstoffreich und in einer seit acht Jahrzehnten unveränderten Zusammensetzung aus der Tiefe. Erleben können Gäste den natürlichen, heilkräftigen Schatz in den drei Thermen Therme Eins, Europa Therme und Johannesbad Therme – sowie in mehr als 20 Hotels. Heiße Quellen und wohlig-warmes Thermalwasser mit legendärer Heilwirkung garantieren in Bad Füssing traditionell selbst an grauen Herbsttagen oder bei Minusgraden im Winter immer bestes Badewetter und wohltuende Bewegungstherapien.  
  
Bürgermeister Tobias Kurz macht deutlich, warum weitere Einschränkungen und Reduzierungen im Angebot der Thermen im Ort keine Option sind: „Unser Thermalwasser ist ein staatlich anerkanntes Heilmittel und die Thermen sind Teil der Gesundheitsversorgung.“ Die Erfahrung aus der Pandemie zeigt nach den Worten der Bad Füssinger Kur- & Tourismusmanagerin Daniela Leipelt, dass die Gäste das heilkräftige Thermalwasser einfordern, um ihre gesundheitlichen Beschwerden zu lindern. Die Einstufung der Thermen als Freizeiteinrichtungen durch die Bundesnetzagentur sei deshalb „in keinster Weise nachvollziehbar und auch nicht hinnehmbar“.  
  
Artikel aus: "Passauer Neue Presse" vom 10.10.2022  
  
 
 
Veröffentlicht am: 12.10.2022  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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